Theater im Lager.

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Von Häftlingen handgezeichnete Abendprogramme, warben 1943 für die Strauss Oper "Die Fledermaus" und ein "Mozart Konzert" , die Zeichnungen zeigen die Konzerthalle und Bühne. Neben anderen Musikinstrumenten, hatten sie auch ein Klavier.

Fast alle grossen deutschen Konzentrationslager hatten Konzerthallen wo die Häftlinge regelmässig Theater, Oper, Musik und Tanzabende veranstalteten. Diese Veranstaltungen waren sehr beliebt und sie waren auch gut besucht. Die Konzerte erregten den Neid der Bewohner von den umliegenden Dörfern, da sie solche grossen Hallen und solche Musikinstrumente nicht hatten, aber manchmal wurden sie auch zu den Abendproduktionen miteingeladen.

(Diese Programme sind in KL Mauthausen ausgestellt)

 

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Die Häftlinge haben für die Wochenenden Musik, Gesangsabende und Theaterproduktionen arrangiert, Insassen von allen Lagern rund um Auschwitz wurden eingeladen. Die Häftlinge gingen durch die Seitentüren während Besucher von anderen Lagern und Familien aus den umliegenden Dörfern durch den Haupteingang gingen. Bis zu 8 mal am Tage mussten die Vorstellungen wiederholt werden. Nur die katholische Kirche in Oswiecim (Auschwitz) 2km entfernt hat eine grössere Halle. (Bild von 1987)

 

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Bilder von den Theaterstücken in Auschwitz existieren nicht mehr, aber Bilder von anderen Lagern. Hier heisst es, Nachdem die Gruppe 1941 aufgelöst wurde, haben die Künstler von der "Jüdischen Kulturgruppe" in den Lagern weitergearbeitet als Schauspieler oder Gesangsgruppen. Dieses Bild zeigt eine Produktion 1943 in Westerbork Lager. Hier trat die Schauspielerin Camilla Spira auch auf.