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1. Eine von 5 Strassen, die in das Lager führen. Über 40 deutsche Offiziere und Soldaten wurden 1942 in Krakau getötet, 11 davon wurden im Dezember beim Bombenanttentat jüdischer Partisanen, die das jüdische Ghetto als Hauptquartier benutzten, auf den Cyganeria-Klub getötet. Ein grosser Prozentsatz der eingefangenen Terroristen waren Juden. Im März 1943 wurden einige tausend Juden, die im Ghetto zurückgeblieben waren, nach Plaszow transportiert. Referenz: 3, Seite 225 und 226.

 

 

 

2. Der 2,5 Meter-hoher Drahtzaun, durch den Tausende die Lagergebäude und Insassen sehen konnten: Menschen, die in den nächsten Dörfern wohnten, die Strasse entlangfuhren oder als Reisende an der Plaszow Eisenbahnstation vorbeifuhren. Kommandant Goeth wusste, dass Spione für die alliierten Regierungen spionierten, und sie hätten körperliche Misshandlungen oder zufällige Hinrichtungen im Lager gesehen. Somit ist es höchst unwahrscheinlich, dass irgendwelche Misshandlungen geduldet wurden.

 

 

 

 

3. Wachtturm. Ein Zeuge bei Goeths Gerichtsverhandlung sagte 1946 in Krakau aus, dass er den 2-Stockwerke hohen Wachtturm hochgeklettert sei und zugeschaut habe, wie Goeth im Steinbruch Hinrichtungen angeordnet hätte (#27). Aber das war unmöglich, denn der Boden des tiefen Steinbruches war von keinem der Wachttürme aus zu sehen.

 

 

 

 

 

 

4. Bauernhöfe im Dorf Podgorze. Das Lager war von Häusern und Strassen umgeben, so dass fliehende Insassen unbemerkt entkommen konnten. Hunderte von Insassen sind mit Hilfe der Mitglieder der jüdischen Lager-Kampforganisation geflohen, die in ständigem Kontakt mit ihren Mitgliedern in Krakau und den umliegenden Gegenden des Lagers stand.

 

 

 

 

 

 

5. 6 Krankengebäude; sie wurden von den jüdischen Insassen Dr. Lewkowicz und Dr. Gross verwaltet. Die beiden Ärzte fragten Goeth stets um Hilfe und haben sie auch bekommen. Zum Beispiel: Goeth hatte angeordnet, dass das beste Essen den kranken Insassen gegeben werden sollte. Bei der Gerichtsverhandlung 1946 sagte der Zeuge Wasserman aus, Goeth hätte angeordnet, dass kranke und alte Insassen erschossen werden sollten. Aber sowohl junge wie auch alte kranken Insassen wurden untersucht und behandelt, und die meisten haben den Krieg überlebt.

 

 

 

 

 

 

6. Die Küche wurde unter Aufsicht der jüdischen Ärtzten Dr. Lewkowicz und Dr. Gross von jüdischen Insassen verwaltet. Roggenbrot mit Gemüsesuppen und Geschmortem, welches an 5 Tage in der Woche Fleisch enthielt, wurden von der Küche in den Baracken geliefert. Jeder Insasse bekam 2.000 Kalorien pro Tag, das war mehr, als viele von der Zivilbevölkerung erhielten. Die Insassen in "Schindlers Liste" erscheinen unterernährt, aber Fotos aus dem Jahr 1943 zeigen gut genährte und gesunde Arbeiter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Ungefähr 55 Schlafbaracken für die Insassen waren 1942 und 1943 gebaut worden; 1944 erhöhte sich die Zahl der Insassen bis auf über 4.000, d.h. ca. 70 pro Baracke. Fast alle Insassen waren froh dort zu sein, denn sie wussten, dass diese Gebäude wahrscheinlich nicht bombardiert werden würden wie zum Beispiel in den Städten. Gesundes Essen wurde serviert, die Wächter passten auf, dass kein Diebstahl und keine körperliche Misshandlungen stattfanden, und Typus und andere Krankheiten waren unter Kontrolle.

 

 

 

 

 

 

8. Löschwasserteiche für den Notfall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

9. Appell-, Zusammenkunfts- und Sportplatz. "Schindlers Liste" zeigt, dass Wächter die Insassen körperlich misshandelten, jedoch sagte Goeth 1946, dass die Wächter die Insassen fair und gerecht behandelt hätten, denn Misshandlung hätte Sabotage und Flucht hervorgerufen und dies hätten verhindert, dass Wächter und Insassen zusammenarbeiteten, um ein gesundes Lagerklima zu erreichen. Goeth ordnete an, dass der Wächter Michalski von seinem Posten enfernt wurde, da er herausfand, dass dieser einen Gefangenen misshandelt hatte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10. Dieses Gebäude hiess 'die Sauna', wo die Insassen heisse Duschen geniessen konnten, die die Typus-übertragenden Kopfläuse und andere Krankheitserreger töteten. Es gab dort Herren- und Damen-Toiletten, die an eine Kanalisation angeschlossen warenŽ, so dass die Ausbreitung von Krankheiten verhinderte wurde. Viele Häuser in Krakau, die im Ghetto inbegriffen, hatten weder heisses Wasser noch eine Kanalisation.

 

 

 

 

 

 

11. Strasse, die oben auf einem 16 m hohen Hügel entlang ging.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

12. Grosses Ziegelstein-Lagergebäude. Ein Zeuge sagte bei Goeths Gerichtverhandlung aus, er habe von diesem Gebäude aus gesehen, wie Goeth Hinrichtungen unten auf dem Grund des Steinbruchs anordnete, jedoch war der Boden des Steinbruchs weder von diesem Gebäude noch von irgend einem anderen Lagergebäude aus sichtbar. Das beweist, dass der Zeuge nicht die Wahrheit sagte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

13. Fotos, die an dieser Stelle gemachte wurden - zwei Fotos von dem Ziegelstein-Gebäude in Nummer 12 inbegriffen - zeigen gesunde, zufriedene und ruhige Insassen, die arbeiten und nicht misshandelt aussehen; aber in "Schindlers Liste" sehen die Insassen ungesund, nervös und misshandelt aus.

 

 

 

 

 

 

 

14. Erde und Kalkstein sind am Hügel entlang sichtbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

15. Ein Drahtzaun trennte die Schlafbaracken der Insassen (oben) von der Lagerverwaltung und den Baracken der Wächter (unten).

 

 

 

 

 

 

 

 

16. Hundehütte oben auf dem Hügel, von wo aus ein Fussweg nach unten zum Balkon hinter Goeths Haus führt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

17. Haus des Kommandanten Goeth. Goeths Hausangestellte Frl. Horowitz sagte bei seinem Gerichverfahren 1946 aus, dass Goeths Hund sie böswillig angegriffen habe, wenn sie die Tür nicht zugemacht hätte. Aber Goeth sagte, sein Hund hätte sie nie angegriffen, weil sie ihn täglich gefüttert, auf ihn aufgepasst und mit ihm spazieren gegangen sei, und das schon für viele Monate. Hunde würden die Leute, die sie füttern und sich um sie kümmerten, niemals angreifen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

18. Balkon an der Rückseite von Goeths Haus, von wo aus er in "Schindlers Liste" Insassen erschiesst. Goeth ist jedoch bei seinem Gerichtsverfahren 1946 von keinem seiner ehemaligen Lagerinsassen beschuldigt worden, dass er Leute von seinem Balkon aus erschossen hätte. Luftaufnahmen von 1944 zeigen, dass der Lagerteil der Lagerinsassen hinter dem Hügel lag, also vom Balkon aus nicht sichtbar. Es ist also unmöglich, dass analog zum Film vom Balkon aus Leute erschossen werden konnten: Dies zeigt, dass der Film Fiktion ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

19. Kleiner Kalksteinbruch in der Seite des Hügels.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

20. Foto von dieser Stelle zeigt einen grossen Teil des Lagers.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Foto von dieser Stelle zeigt Goeths Haus und den Hügel dahinter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

22. Das Haupttor, durch welches Hunderte von Insassen täglich zur Arbeit in die Fabriken oder in den Kalksteinbruch gingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

23. Lagerverwaltung. Während der Jahre 1943 und 1944 wurden Goeth von der Militärpolizei ganz wenige für schuldig erklärte Gefangene mit Hinrichtungsbefehl überbracht. Strafbare Vergehen waren etwa, wenn jemand bei Sprengstoffvergehen erwischt wurde, wie etwa der terroristischen Gruppe der jüdischen kampforganisation, oder wer als Gefangener zu fliehen versuchte, oder wer mit gefälschtem deutschen Ausweis die Grenze überschreiten wollte. Goeth hatte nicht die Befugnis, Befehle für Hinrichtungen zu geben, er konnte nur Hinrichtungbefehle ausführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24. Schlafbaracken der Wächter.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

25. Pferdeställe; ältere Insassen arbeiteten hier, die nicht in der Lage waren, in anderen Lagerposten zu arbeiten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

26. Über eintausend Leute lebten 1944 in dem Dorf Wola Duchacka. Körperliche Misshandlungen und blindlings ausgeführte Hinrichtungen, wie man es in "Schindlers Liste" zeigt, hätten Tausende von Dorfbewohner, Spione und jüdische Kampforganisationsmitglieder ausserhalb des Lagers gesehen, und diese hätten dann die Insassen zu Widerstand und Flucht angespornt. Der beste Weg, das Lager zu leiten, war, Misshandlungen durch Wächter oder andere Insassen zu verhindern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

27. Ein grosser Kalksteinbruch in der Seite des Hügels, wo ganz wenige für schuldig erklärte Gefangene hingerichtet wurden. Der Grund des Steinbruchs war vom Lager oder den Häusern im Dorf nicht zu sehen. Ein Zeuge sagte beim Gerichsverfahren 1946 aus, dass er innen hineingeklettert sei, um die Hinrichtungen zu beobachten, das ist aber unmöglich gewesen, denn der Steinbruch war ausserhalb des Lagerzaunes, wurde während Hinrichtungen schwer bewacht und war von einer hohen Wand umgeben, so dass niemand hineinklettern konnte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

28. Hier zerschnitten Lagerinsassen den Kalkstein in quadratische Blöcke. Nebenan befand sich eine Drahtseilfabrik. Goeth veranlasste, dass judisches Verwaltungspersonal dort angestellt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29. Hauptstrasse zum etwa 3 km entfernten Krakau, gen Süden nach Tarnow. Hier herrschte ständig lebhafter Verkehr; es gab dort keine Pforten oder Wachthäuser.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30. Bäume.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

31. Das Dorf Plaszow, neben der Eisenbahnstation Plaszow, nur 50 m gen Osten, ausserhalb der Karte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

32. Bahnlinie.