Die hohen Mauern des KL Mauthausen heben sich vom Maschendraht des KL Auschwitz ab

Mauthausen war ein Hochsicherheitsgefängnis umgeben von einer Mauer auf dem Gipfel eines ostmärkischen Hügels. Darin wurden verurteilte Gewaltverbrecher gefangengehalten sowie solche, die man für ein Sicherheitsrisiko hielt. Fotos von ausserhalb des Lagers zeigen das Löschwasserbecken und die 8 Meter hohe Mauer mit Wachtürmen und dem Haupteingangs-tor. Ein Dach ragt über die Mauer empor.

Die ist ein Foto aus dem Inneren des Lagers mit dem Versammlungs- und Exerzierplatz, den Wohnbaracken und der Küche im Hintergrund. Man geht nicht davon aus, dass es in diesem gefängnisähnlichen Lager Mauthausen mit seiner 8 Meter hohen Mauer Massenmorde gegeben hat. Man kann aber davon ausgehen, dass die Deutschen im Falle der Planung eines Massenmor-des an den Gefangenen die Lager mit hohen Mauern umgeben hätten anstatt lediglich mit Maschendraht wie in Auschwitz, um die Menschen ausserhalb des Lagers daran zu hindern, die Hinrichtungen zu sehen und zu hören.

Der Lagerkommandant SS-Standartenführer Franz Ziereis überblickt den Versammlungsplatz. Ziereis und seine Mannschaft behandelten die Gefangenen entsprechend der von den Deutschen unterzeichneten Genfer Konvention, wie es das Internatio-nale Rote Kreuz feststellte. Im Jahre 1943 war ihr Hauptanliegen die Eindämmung des Fleckfiebers. (Das Foto entstand zwi-schen 1942 und '44)

Nach dem Krieg stellten die Alliieren fest, in den ummauerten Lagern wie Mauthausen sei es zu keinen Massenmorden ge-kommen, wohingegen der Massenmord an Tausenden täglich in den Lagern Auschwitz, Treblinka und Majdanek über ein Jahr lang geheim gehalten werden konnte, obwohl diese Lager von einem durchsichtigen Maschendraht eingegrenzt wurden und von Strassen und Städten umgeben waren, so dass es unmöglich gewesen wäre, einen Massenmord auch nur einen Tag lang geheim zu halten.

Im Jahre 1945 begingen die sowjetischen Propagandisten den Fehler zu behaupten, in den einsehbaren Lagern wie Auschwitz und Treblinka sei es zu einem Massenmord gekommen, anstatt dafür Lager wie Mauthausen auszuwählen, deren Mauern das Geheimnis gewahrt hätten. Jahre später, als sie ihren Fehler bemerkten, war es für die Änderung der Propaganda bereits zu spät, da man Auschwitz bereits zu dem grössten und wichtigsten Massenmordlager aufgebauscht hatte.

m_broth1.jpg - 24,38 K

Ein Schild im Lager mit Angaben über die Gesundheitseinrichtungen des Lagers.

m_brothel.jpg - 14,52 K

Das Bordell hinter den Schlafbaracken nahe der Motorradreparaturwerkstatt.

m_dusche.jpg - 17,49 K

Der grosse Baderaum im Keller, wo sich die Gefangenen nach der Arbeit täglich duschen konnten. Gut sichtbar die Duschköp-fen, Heiss- und Kaltwasserleitungen und die Abwassergullys.

m_kitchen.jpg - 17,49 K

Die grosse Lagerküche, die später in ein Museum umgebaut wurde.

(Alle Fotos aus dem Jahr 1998, mit Ausnahme des vom Lagerkommandanten)