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Der Lagerkommandant SS-Standartenführer Franz Ziereis überblickt den
Versammlungsplatz. Ziereis und seine Mannschaft behandelten die Gefangenen
entsprechend der von den Deutschen unterzeichneten Genfer Konvention, wie es
das Internatio-nale Rote Kreuz feststellte. Im Jahre 1943 war ihr
Hauptanliegen die Eindämmung des Fleckfiebers. (Das Foto entstand zwi-schen
1942 und '44)
Nach dem Krieg stellten die Alliieren fest, in den ummauerten Lagern wie
Mauthausen sei es zu keinen Massenmorden ge-kommen, wohingegen der
Massenmord an Tausenden täglich in den Lagern Auschwitz, Treblinka und
Majdanek über ein Jahr lang geheim gehalten werden konnte, obwohl diese
Lager von einem durchsichtigen Maschendraht eingegrenzt wurden und von
Strassen und Städten umgeben waren, so dass es unmöglich gewesen wäre, einen
Massenmord auch nur einen Tag lang geheim zu halten.
Im Jahre 1945 begingen die sowjetischen Propagandisten den Fehler zu
behaupten, in den einsehbaren Lagern wie Auschwitz und Treblinka sei es zu
einem Massenmord gekommen, anstatt dafür Lager wie Mauthausen auszuwählen,
deren Mauern das Geheimnis gewahrt hätten. Jahre später, als sie ihren
Fehler bemerkten, war es für die Änderung der Propaganda bereits zu spät, da
man Auschwitz bereits zu dem grössten und wichtigsten Massenmordlager
aufgebauscht hatte. |