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Das Gefängnis in Amiens wurde angegriffen, um französische Widerstandskämpfer, die wegen terroristischer Überfälle auf französische Zivilisten und deutsche Soldaten verurteilt worden waren, zu befreien. Achtzehn Flugzeuge des Typs Mosquitos mit jeweils zwei 1600 PS Merlin Motoren sollten mit 580 km/h im Sturzflug angreifen und in 20 Metern Höhe Bomben abwerfen, die ein Loch durch die drei Meter dicken Mauern brechen sollten, wodurch die Gefangenen entkommen konnten. |
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| 'Operation Jericho' wurde der für den 18. Februar 1944 geplante Luftangriff auf das Gefängnis von Amiens genannt. Das Modell links wurde Januar 1944 nach vorliegenden Luftbildern hergestellt. |
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Mittags um 12:00 Uhr am 18. Februar 1944 griffen zwei Mosquito Bomber das Gefängnis aus niedriger Höhe an.
Rauchwolken steigen auf, nachdem die Schlaf- und Speisequartiere der Wachen von Bomben getroffen worden sind. Im weissen Schnee liegend sieht man die verstreuten dunkleren Mauerstücke, die von den zwei grossen Löchern in der Mauer (links und rechts im Bild) stammen, wodurch hunderte Häftlinge entkommen konnten. |
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Eine 3.200 PS Mosquito 1944 auf einem englischen Flugfeld, ähnlich der Maschinen, wie sie während der Operation 'Jericho' benutzt wurden. |
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Unter den 258 Häftlingen, die durch das 3,5 Meter breite Loch in der Südwand des Gefängnisses entkamen, befanden sich 179 gewöhnliche Kriminelle, 29 politische Gefangene (wahrscheinlich Mitglieder der franz. Kommunistischen Partei) und nur 50 Mitglieder des französischen Widerstandes, wovon wiederum viele wegen terroristischer Gewalttaten gegen deutsche Soldaten oder die französische Zivilbevölkerung verurteilt worden waren. |
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Einen Tag nach dem Bombenangriff ist ein Loch in der Nordwand zu sehen. |