VERGLEICH DER ZÄUNE |
||
|
|
|
|
|
LAGERMAUER AUSCHWITZ I: |
MAUER DES KOMPLEXES MONOWITZ |
ZÄUNE: |
|
1. Eine drei Meter hohe Betonmauer verhinderte, dass Spione das Lager einsehen konnten oder von Insassen Mitteilungen bekamen. Angeblich sollen Häftlinge in diesem Lager in den Jahren 1943-44 grausam mißhandelt, nicht jedoch massenhaft ermordet worden sein. Wenn die Deutschen verhindern wollten, dass Aussenstehende die Vorgänge im Lager sehen oder die angeblichen Schreie der Opfer hören konnten, hätten sie die Mauer doppelt so hoch und an allen vier statt nur an zwei Seiten des Lagers erreichten müssen. |
2. Eine zwei Meter hohe Betonwand versperrte den Blick auf die Gebäude des Kohlehydrierwerkes BUNA der IG Farbenindustrie AG in Monowitz. Es wird nicht behauptet, es habe darin Massenmorde gegeben. Die Deutschen haben die Betonwände um das Lager Auschwitz I und um die Chemiefabrik in Monowitz nur teilweise errichtet, und dies im Falle des Lagers offenbar nicht, um es vor Aussenstehenden optisch und akustisch vollständig zu verbergen. |
3. Die Deutschen haben 1943 internationale Ärzte und das polnische Rote Kreuz in den Wald von Katyn kommen lassen, um der Welt zu zeigen, dass nicht die Deutschen, sondern die Sowjets dort Gefangene ermordet hatten. Wenn die Deutschen 1943 -'44 Gefangene in Massen ermordet hätten, hätten sie eine hohe Mauer um Birkenau errichtet, damit Spione keine Greueltaten sehen und auch keine Schreie hören konnten. Andererseits hätten ihre Feinde leicht behaupten können, sie würden Katyn nur deshalb bekannt machen, um ihre eigenen Massenmorde zu verheimlichen. |